Panel 4: Paradoxien und Widersprüche

Panel 4: Paradoxien und Widersprüche

Das letzte Panel der 5. DOM-Konferenz wird sich Paradoxien und Widersprüchen widmen. Die These: Organisation und Innovation vertragen sich nicht. Das Neue und das Alte sind wie zwei Geschwister, die ständig miteinander streiten und sich doch gegenseitig brauchen. Wenn es nicht gelingt, einen sinnvollen Umgang mit diesem Konflikt zu finden, ist die Zukunftsfähigkeit jeder Organisation gefährdet. Ohne Routinen der Erneuerung sind Organisationen zum Scheitern verurteilt – dies geht bei dynamischen Umwelten oft schneller als sie glauben. Ohne entsprechende Routinen der Verankerung reduziert sich das Neue in Organisationen auf individuelle Kreativität oder einsame Insellösungen. Das Neue kommt nur dann in die Organisation, wenn es Teil des Alten wird.

Die Leitfragen, die bei der Konferenz erörtert werden:

  • Wie können solche Routinen und Prozesse der Erneuerung aussehen? Welche Rollen kommen darin vor und welchen Umgang mit den darin angelegten Konflikten gibt es?
  • Wie können Manager verantwortungsvoll mit dem Widerspruch zwischen Verändern und Bewahren umgehen? Mit welchen (erfolgreichen) Beispielen aus der Praxis lassen sich solche Prozesse illustrieren?
  • Welche Rolle spielen Geschichten und Metaphern im Prozess der Selbsterneuerung von Organisationen?
  • Welche Beispiele gibt es, mit denen man die Funktion dieser Erzählungen verdeutlichen kann?
  • Welche Geschichten sind am besten geeignet (und müssen wie erzählt werden), damit das Neue in Organisationen Anschluss findet?

Dieses Panel wird von Steven Floyd sowie von Bolko von Oetinger geleitet. Steven Floyd wird den Prozess der strategischen Erneuerung behandeln, Bolko von Oetinger sich auf die Themenkreise „Sensemaking“ sowie „Geschichten“ konzentrieren.

 

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