Panel 3: Organisationen und das Neue

Panel 3: Organisationen und das Neue

Um das Thema „Organisationen und das Neue“ dreht sich Panel 3 bei der 5. DOM-Konferenz. Unsere These: Organisationen sind eine spezifische Form der sozialen Interaktion, die sich vor allem auf Entscheidungen fokussieren. Anders als in Gruppen läuft die soziale Interaktion dort über definierte Rollen, mit denen unterschiedliche Erwartungen gebündelt und miteinander verknüpft werden. Rollen werden von uns als adressierbare Erwartungen an bestimmte Funktionen gesehen. Sie sind der Dreh- und Angelpunkt für die soziale Interaktion in Organisationen. Soll das Neue in der Organisation entstehen, braucht es rollensensible Kommunikationsgelegenheiten: Wer erfährt was von wem und wie (Form & Inhalt)? Das ist ausschlaggebend für den erfolgreichen Prozess der Co-Creation.

 

Die Leitfragen, die bei der Konferenz erörtert werden:

  • Wie sieht der Prozess der Kreation und Verankerung von Neuem in einzelnen Organisationen konkret aus?
  • Wie sieht ein Best-Practice-Modell dazu aus, mit dem sowohl das Öffnen (Kreation) als auch Schließen (Implementierung) in solchen Prozessen beschrieben werden kann?
  • Welche Stolpersteine sind dabei zu beachten? Welche konkreten Tools & Toys gibt es aus der Praxis?
  • Was passiert aktuell in Organisationen im Hinblick auf die (Erwartungs-)Sicherheit des „Rollenspiels“ ihrer Mitglieder?
  • Wenn die Verhältnisse in Organisationen unkalkulierbarer werden: Was bedeutet das für die Gestaltung von Innovationsprozessen?
  • Wie kann man mit diesen Unsicherheiten umgehen, wenn die Organisation der Zukunft sich ihrer nicht mehr entledigen kann?

Dieses Panel wird von Andrew Bullen sowie von Manfred Faßler geleitet werden. Andrew Bullen wird sich vor allem über die Innovationsprozesse in Organisationen Gedanken machen, Manfred Faßler über aktuelle Veränderungen in Organisationen.

 

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